Logbuch Segeltörn 2006

Vorwort
Seit vielen Jahren segeln wir auf Plattbodenschiffen auf dem Ijsselmeer, dem Wattenmeer und durch die friesischen Gewässer. 1995 lernten wir Léon & Christine mit ihrer La Bohème kennen. In jenem Jahr wurde das fast 120 Jahre alte Segelschiff nach einer umfangreichen Restaurierung wieder in Dienst genommen. Im Jahre 1876 als Frachtschiff gebaut, segelte die Waarom – wie die La Bohème ursprünglich hieß – hauptsächlich zwischen Duisburg und Rotterdam, aber auch auf den Gewässern der Südwestprovinz Holland. Die La Bohème ist eine so genannte Stevenaak – ein Vorläufer der Klipper. Aufgrund der guten Rumpfform ist die La Bohème  ein sehr schnelles Schiff. Nur ca.80 Schiffe dieses Typs wurden gebaut. Davon fahren heute noch 18 in den holländischen Binnengewässern – so auch das ehemalige Schwesternschiff die Daarom. Sie segelt heute als Zweimaster unter dem Namen Victoria S.

Léons Enthusiasmus beim Segeln – seine Abenteuerlust, aber auch die schöne Atmosphäre an Bord  führten dazu, dass wir auf der La Bohème  „hängen“ blieben. Anfangs segelten wir nur für ein Wochenende. Daraus wurde dann später einReinigungsplan langes Wochenende – das Fronleichnamswochenende. Schon 2004 – auf unserem Jubiläumstörn 10 Jahre La Bohème – kam der Wunsch nach mehr. Zwei Jahre später war es dann soweit – wir starteten zu einem 11-Tage-Törn.

Als Ziel hatten wir uns das Erreichen der deutschen Inseln gesetzt. Dieses Logbuch soll der Crew als Erinnerung dienen – aber auch anderen Lesern Anreiz bieten, auch einmal einen Törn auf der La Bohème zu unternehmen.

 

Viel Spaß bei der Lektüre

Euer Heiner


Mittwoch, den 14.4.2006
Während der Anfahrt wandelte sich die Gluthitze der letzten Tage in eine feuchte und kühle Wetterlage. Léon hatte bereits die Persenning aufgespannt - die nicht nur bei Sonne hilft. Verteilt über den Nachmittag trudeln die Crewmitglieder auf der La Bohème ein. Pünktlich um 19:00 Uhr kommt „Hein Blöd“ und bringt uns unseren Proviant. Zum Abendessen gibt es Nudelsalat, Kartoffelsalate und Frikadellen von Hermann. Um 21:00 Uhr versammelt sich die Mannschaft vor dem Fernseher zum Fußballspiel Deutschland - Polen. In der letzten Minute fiel das entscheidende Tor für Deutschland (1:0).
 

Donnerstag, den 15.4.2006
Start:  Enkhuizen
Zeit: 10:01 h
Trip Time: 9:44 h
Trip Odo: 40,3 sm
Trip Dog: 30,2 sm
AV-Speed: 4,2 kn
max Speed: 7,6 kn
Ziel: Harlingen
Rudergänger: Léon, Dirk
Zeit: 21:57 h
Anleger: Im Hafen
Odo gesamt: 40,3 sm
Dog gesamt: 30,2 sm


Das Wetter zeigt sich - wie am Abend zuvor - nicht von seiner schönsten Seite. Es ist windig und kalt. Der Wind kommt mit 4-5 Bft. von NNO, so daß wir nach Kornwerderzand kreuzen müssen.

15:56 Segel geborgen, Motor an, wir machen in der kleinen Schleuse fest.

16:04 Weiterfahrt in das Wartebecken zur Brücke.

16:13 Festmachen am Steg um auf die Flut zu warten. Die Zeit vertreiben wir uns mit dem Fußballspiel von England gegen Tobago.

Abendessen: Erbsensuppe von Anke

20:39 Weiterfahrt nach Harlingen unter Segeln

21:57 Anlegen im Hafen von Harlingen im Päckchen an einem Krabbenkutter
 

Freitag, den 16.4.2006
Start:  Harlingen
Zeit: 10:08 h
Trip Time: 6:45 h
Trip Odo: 33,2 sm
Trip Dog: 30,1 sm
AV-Speed: 5,2 kn
max Speed: 9,5 kn
Ziel: Engelsmanplaat (Schiermonnikoog)
Rudergänger: Léon, Heiner, Andreas
Zeit: 16:53 h
Anleger: Aufgelaufen
Odo gesamt: 73,6 sm
Dog gesamt: 60,3 sm


10:08
Bei westlichem Wind mit 4-5 Bft. mit Raumschotkurs abgelegt.

13:02 Passage einer Sandbank mit einer sehr großen Gruppe von Seehunden. (N53 19.950 E5 34.701)

15:57
Abbiegendes Fahrwasser verpaßt, da die Betonnung nicht den Einträgen in der Karte entspricht.
Verfahrene Strecke: 0,6sm
Zeit: 9:32 Minuten

16:52 Zwischen Het Rif und Engelsmanplaat auf einer Sandbank festgelaufen.

Abendessen: Paprikagemüse mit Reis von Anke

Wir wollen versuchen mit der Nachtflut von der Sandbank loszukommen, damit wir nicht einen ganzen Tag verlieren. Im Moment ist jedoch Springtide. Damit wird die Nachtflut ca, 50cm niedriger ausfallen
 

Samstag, den 17.4.2006
Start:  Engelsmannplaat
Zeit: 2:23 h
Trip Time: 2:07 h
Trip Odo: 8,52
Trip Dog: 7,1 sm
AV-Speed: 4,0 kn
max Speed: 7,9 kn
Ziel: Lauwersoog
Rudergänger: Léon
Zeit: 4:06 h
Anleger: Angelegt

0:22
Erste Versuche von der Sandbank loszukommen. Die Nachflut ist durch die Windlage höher als erwartet.

2:23 Nach mehreren erfolglosen Versuchen kommen wir frei. Kurs zwischen Het Rif und Englsmanplaat nach Lauwersoog.

2:53 Nach einer spannenden Schleichfahrt unter Motor an unbeleuchteten Tonnen vorbei werden die Segel gesetzt. Vor dem Wind geht es mit 6-7 kn in Richtung Lauwersoog.

4:06 Wir legen im Päckchen zu einem Krabbenkutter an.

Start:  Lauwersoog
Zeit:  11:43 h
Trip Time: 7:49 h
Trip Odo: 40,2 sm
Trip Dog: 34,9 sm
AV-Speed: 5,2 kn
max Speed: 9,2 kn
Ziel: Greetsiel
Rudergänger: Léon, Reinhard
Zeit: 20:07 h
Anleger: Angelegt an Krabbenkutter
Odo gesamt: 122,49 sm
Dog gesamt:102,3 sm


9:15 Frühstück

13:01 auf einer weiteren „Andreas-Bank“ aufgelaufen.

13:28 Mit fortschreitender Flut kommen wir wieder los.

14:00 Vor dem Wind mit vollen Segeln im Schmetterling mit Wassersegel.

18:48 In der Schleuse bei Leyhörn machen wir an Bb fest.

19:01 Vor dem Wind geht es mit 3-4 kn durch einen Kanal in Richtung Greetsiel.

20:07 An einem Krabbenkutter im Päckchen angelegt.

Abendessen: Kartoffel-Möhren-Eintopf von Inge (sehr lecker)

20:25 Kleiner Rundgang durch den Ort
 

Sonntag, den 18.4.2006
Start:  Greetsiel
Zeit: 12:02  h
Trip Time: 4,32 h
Trip Odo: 15,7 sm
Trip Dog: 12,7 sm
AV-Speed: 3,5 kn
max Speed: 6,0 kn
Ziel: Norddeich
Rudergänger: Heiner, Léon, Georg
Zeit: 18:46 h
Anleger: Angelegt im Päckchen
Odo gesamt: 138,3 sm
Dog gesamt:115,0 sm

15:15 in Der Schleuse Leyhörn festgemacht.

15:27 Abgelegt.

15:38 Beinahe Zusammenstoß mit einem kleinen holl. Plattbodenschiff. Wir befinden uns am rechten Rand des Fahrwassers. Das Plattbodenschiff kommt uns entgegen. Nach dem Bergen der Segel und Starten des Motors driftet das kleine Schiff durch Strömung ab und rutscht auf unsere Seite vor unseren Bug. Léon setzt ein Warnsignal ab und gibt ein kurzes Signal für die Richtung nach Stb. Mit knapper Not passiert uns das Schiff an Steuerbord. Bei der Passage schimpft die Besatzung auch noch herum - wir hätten Raum geben sollen. Nur – woher nehmen, wenn nicht stehlen?.

18:30
Einfahrt in den Hafen von Norddeich. Die Orientierung ist nicht einfach. Mitten im Hafenbecken gibt es durch Kardinaltonnen markierte Untiefen.

18:39 Inge, Ilona, Reinhard und Joachim verlassen das Schiff. Friede und Ralf kommen an Bord.

Abendessen: Filettopf von Anke
 

Montag, den 19.4.2006
Start:  Norddeich
Zeit: 4:00 h
Trip Time: 5,46 h
Trip Odo: 27,2 sm
Trip Dog: 21,3 sm
AV-Speed: 4,7 kn
max Speed: 8,6 kn
Ziel: Borkum via Juist
Angelegt auf Juist: 8:57 h
Abgelegt: 15:14 h
Rudergänger: Heiner, Léon
Zeit: 18:49 h
Anleger: Angelegt am Steg
Odo gesamt: 165,45 sm
Dog gesamt:136,3 sm

4:00
Im Morgengrauen abgelegt mit Ziel Juist.

5:05 Das Arbeitsschiff, welches in Norddeich neben uns gelegen hatte, überholt uns. Dabei gestikuliert der Kapitän wild zu uns herüber, daß wir uns "strafbar" gemacht hätten. Auf Rückfrage bei Léon stellt sich heraus, daß wir wohl über ein Naturschutzgebiet abgekürzt hatten. Im Vorjahr sei es noch normal befahrbar gewesen - sagt Léon.

9:30 Frühstück auf Juist – anschließend gibt es Freigang zur Erkundung der Insel

15:14 Leinen los – wir legen ab mit Ziel Borkum

16:10 Ein Schiff mit amtlichen Kennzeichnungen kreuzt unseren Kurs und zwingt uns zu einem Aufschießer. Der Kapitän zeigt uns mit mißmutigem Blick auf seine Zeichen, die sein Schiff als manövrierbehindert kennzeichnen. Wenn er nur ein wenig seine Fahrt reduziert hätte, wäre es auch gut gewesen.

16:20 Das Schiff kreuzt erneut unseren Kurs. Diesmal geht er mit seiner Fahrt herunter – geht doch …

16:25
Gegen den Wind aus NW und die Strömung kreuzen wir zwischen Memmert und Lütje Horn.

17:26 Wende zum letzten Schlag in Richtung Borkum.

17:43 Bei Windstärke 6 folgen wir mit Halbwindkurs den Pricken einer kleinen und flachen Fahrrinne in Richtung des Schutzhafens von Borkum. Der Verlauf der Rinne mäandriert sehr stark. Teilweise muß der Motor zu Hilfe genommen werden, da ein Kreuzen nicht möglich ist. Mit 6-7 Knoten ist es nicht einfach der Prickenlinie zu folgen.

18:32 Unter Vollzeug laufen wir in den Hafen ein.

18:49 Wir machen fest. Kaum haben wir angelegt, kommt ein Vertreter der deutschen Wasserpolizei an Bord. Léon zieht sich mit ihm in seinen Salon zurück. Wir rätseln, was die Ursache für den unerwarteten Besuch ist. Haben die beiden Schiffe eine Meldung gemacht?

Nach einer guten halben Stunde geht der Polizist von Bord. Léon berichtet, daß es eine Routineuntersuchung war. Thema war, daß unser Schiff zum Befahren des „deutschen“ Wattenmeeres nicht die richtige Ausrüstung hat. Im Gegensatz zum holländischen Wattenmeer zählt das deutsche Wattenmeer zur Nordsee. Der Polizist ließ es bei einer Ordnungswidrigkeit bewenden und kassierte 35.-EUR. Er zeigte sich davon beeindruckt, daß wir unter Segeln in den Hafen eingelaufen sind. Für einen holländischen Plattbodenschiffahrer ist das eher etwas Normales.

Von Borkum konnten wir uns leider nichts ansehen, da der Ort rund 7km vom Hafen entfernt ist.

Abendessen: Pfannkuchen von Andreas und Georg
 

Dienstag, den 20.4.2006
Start:  Borkum
Zeit: 8:53  h
Trip Time: 7:17 h
Trip Odo: 38,6 sm
Trip Dog: 34,9 sm
AV-Speed: 5,3 kn
max Speed: 7,8 kn
Ziel: Groningen
Rudergänger: Bernd, Léon
Zeit: 18:36 h
Anleger: Angelegt am Kai
Odo gesamt: 205,7 sm
Dog gesamt: 171,2 sm

Zum Frühstück holen wir uns die am Vorabend bestellten Brötchen beim Hafenkapitän ab. Auch die Hafenmeisterin zeigt uns ihre Bewunderung für unser Hafenmanöver unter Segeln. Die Ostfriesen sind scheinbar weiter von Holland entfernt als wir.

9:41 Wir kreuzen in der Fahrrinne und müssen einer Reihe von Frachtschiffen ausweichen.

10:59 Wir passieren eine Arbeitsplattform, die durch ein kleines Signalschiff abgesichert ist. Ein kleiner Küstenfrachter scheint die Situation übersehen zu haben und man macht sich auf der Plattform durch einen langen und lauten Hupton bemerkbar. Das Kümo dreht bei und verzichtet richtigerweise darauf zwischen Deich und der Plattform zu passieren.

12:34 Wir nehmen die Segel herunter und schwenken in den Kanal in Richtung Delfzijl ein.

13:06 Wir erreichen die Seeschleuse bei Delfzijl.

13:28
Weiterfahrt nach Groningen über den Eemskanaal.

13:52 Passage der Brücke der Bundesstrasse N33.

15:53 Ankunft in Groningen und Passage der Brücke der Straße
Beneluxweg.

16:44 Festmachen vor der Brücke Europaweg. Die Brücke ist bis 18:00 Uhr geschlossen, so dass wir ein wenig Ausgang haben. Doris, Gunda und Heiner nutzen die Zeit und für Proviantnachschub zu sorgen. Nach einigem Suchen und Fragen finden wir eine Filiale von Hein Blöd. Wieder an Bord serviert uns Friede einen Deutschland-Trunk.

17:58 Pünktlich macht die Brücke auf.

18:04
Der Brückenwart der nächste Brücke Zuiderpark lässt uns warten.

18:13 Es geht weiter.

18:38 An der Straße Hoge der Aa bei der Hausnummer 19 gehen wir längsseits. Für den Rest des Tages haben wir Ausgang in Groningen.

Abendessen: A la Carte im Restaurant Four Roses.
 

Mittwoch, den 21.4.2006
Start:  Groningen
Zeit: 8:58  h
Trip Time: 6:30 h
Trip Odo: 30,7 sm
Trip Dog: 29,7 sm
AV-Speed: 4,7 kn
max Speed: 8,7 kn
Ziel: Schiermonnikoog
Rudergänger: Heiner, Léon, Dirk
Zeit: 17:07 h
Anleger: Angelegt am Steg
Odo gesamt: 234,8 sm
Dog gesamt: 200,9 sm

8:58
Mit dem Arbeitsbeginn des Brückenpersonals starten wir. Das Wetter ist leider trüb und kühl.

9:25 Wir erreichen die letzte Brücke von Groningen. Nun kommt ein sehr schöner – stark mäandrierender Kanal – der Kanal Reitdiep.

13:16 Wir legen nach der Schleuse in Zoutkamp an – es ist Kibbeling-Time. Ein Teil der Crew nutzt die  Zeit, um unsere Vorräte zu ergänzen. Das Wetter verschlechtert sich und es fängt an leicht zu regnen.

14:48 Wir erreichen das Lauwersmeer.

15:43
Ankunft an der Seeschleuse bei Lauwersoog.

16:02
Es geht weiter auf das Wattenmeer. Der Wind frischt auf. Wir laufen 7-8 kn. Unter Deck bereitet die Mannschaft den Salon für das Holland-Spiel vor.

16:42
Wir erreichen die schmale mit Pricken markierte Fahrrinne vor Schiermonnikoog. Dirk hat alle Mühe bei dem starken Wind dem stark mäandrierendem Fahrwasser zu folgen.

17:07
Wir legen im Hafen von Schiermonnikoog längsseits an.

Abendessen
: Spaghetti von Friede

Abends gibt es Fußball: Holland gegen Argentinien (0:0). Das Spiel riß uns nicht vom Hocker.
 

Donnerstag, den 22.4.2006
Start:  Schiermonnikoog
Zeit: 17:01 h
Trip Time: 4:58 h
Trip Odo: 23,7 sm
Trip Dog: 16,2 sm
AV-Speed: 4.8 kn
max Speed: 8,6 kn
Ziel: Ameland
Rudergänger: Léon
Zeit: 22:02 h
Anleger: Steg
Odo gesamt:258,55 sm
Dog gesamt: 217,1 sm

Tagsüber ist Freigang – bis zur nächsten Flut. In verschiedenen Gruppen erkunden wir die Insel.

17:06
Gegen den Wind aus SWW und gegen die Strömung der auflaufenden Flut navigiert Léon durch die schmale Fahrrinne von Schiermonnikoog – haarscharf an den Pricken vorbei. Links und rechts liegen festgefahrene Schiffe, die auf mehr Wasser warten. Insgesamt 11 Schiffe haben sich für die Übernachtung auf Schiermonnikoog angekündigt.

18:14
Wir setzen Segel zum Kreuzkurs in Richtung Ameland.

Abendessen: China-Topf von Gunda
 

Freitag, den 23.4.2006
Start: Ameland
Zeit: 7:06 h
Trip Time: 8:11 h
Trip Odo: 30,8 sm
Trip Dog: 24,3 sm
AV-Speed: 5,1 kn
max Speed: 9,3 kn
Ziel: Terschelling
Rudergänger: Christian, Léon
Zeit: 13:00 h
Anleger: Im Päckchen
Odo gesamt:289,38 sm
Dog gesamt: 241,4 s

Im ersten Sonnenlicht legen wir ab. Der Wind hat sich gelegt. Er kommt jedoch immer noch aus Süd-West.

7:52 Segel gesetzt zum Kreuzkurs

9:41 Motor an.

9:44 Passage an einer Sanbank mit vielen Seehunden (N53.39889 E5.57109).

9:46 Motor an, Fahrt bei dicht gesetzten Segeln

10:30:37 Anke wirft bei N53 22.763 E5 28.349 eine Flaschenpost ins Wasser.

10:58 Motor aus. Segeln an der Kreuz

11:11 Sehr enges Fahrwasser, kurze Schläge zwischen Fischerfahnen bei 6-8 kt,

11:31 Ende des Fischereigebietes

12:35 Motor an, da beim starken Verkehr und engem Fahrwasser kreuzen nicht möglich ist. Zudem hat der Wind stark nachgelassen.

13:00 Hafenbier

13:42
Uhr Freigang in die Stadt. Heute wird ein Theaterfest auf Terschelling gefeiert. Entsprechend groß ist der Trubel. In den Straßen zeigen Akrobaten und Künstler ihr Programm.

Ein Teil der Crew kauft für das Abendessen ein. Auf der Speisekarte steht gedünsteter Lachs mit Pellkartoffeln.

Beim Landgang knickt Doris mit dem Fuß um. Die Crew versorgt sie mit Salben, Eisbeuteln und einer Bandage.

18:45
Sammeln zum Abendessen.

Abendessen
: Gedünsteter Lachs von Gunda mit frischem Salat (zeer lekker). Als Dessert gibt es Vla mit frischen Erdbeeren.

19:48
Bernd wäscht ab!!!
 

Samstag, den 24.4.2006
Start: Terschelling
Zeit: 10:07 h
Trip Time: 11:13 h
Trip Odo: 37,0 sm
Trip Dog: 34,3 sm
AV-Speed: 3,7 kn
max Speed: 7,7 kn
Ziel: Stavoren
Rudergänger: Léon, Dirk
Zeit: 21:06 h
Anleger: Steg
Odo gesamt: 326,38 sm
Dog gesamt: 275,7 sm

Das Wetter ist gut, ein leichter Wind aus Nord-Ost.

10:07 Mit laufendem Motor und mit dicht gesetztem Groß und Fock nach Kornwerderzand.

10:10
Bernd befestigt unsere Deutschlandfahne unter dem Klüverbaum. Als Gegengewicht dient ein großer Schäkel.

11:06 Motor aus - wir segeln.

11:15 Steuerbordtonne an N53 18.568 E5 14.760 passiert, bei der Léon vor kurzem Farbe der La Bohéme gelassen hat.

15:35 In der großen Schleusenkammer von Kornwerderzand an Bb festgemacht.

16:47 Anker geworfen um das Fußballspiel Deutschland - Schweden anzusehen. Endstand: 2:0 für Deutschland (N52.98499 E5.36271).

20:50 Vor Groß laufen wir in den Hafen von Stavoren ein.

21:06 An Bb im Päckchen angelegt.

Abendessen
: Gulasch von Anke
 

Sonntag, den 25.4.2006
Start: Stavoren
Zeit: 12:07
Trip Time: 2:15 h
Trip Odo: 12,7 sm
Trip Dog: 12,4 sm
AV-Speed: 5,6 kn
max Speed: 7,4 kn
Ziel: Enkhuizen
Rudergänger:  Heiner
Zeit: 14:15 h
Anleger: Kai
Odo gesamt: 339,06 sm
Dog gesamt: 288,1 sm

Beim morgendlichen Rundgang stellt Andreas fest, dass unser Lieblingsfischladen – Doedes Vishandel - erst um 11:30 Uhr öffnet. Léon gibt aber grünes Licht für unseren Kibbeling-Imbiss.

9:44 Léon nutzt die Zeit und Gelegenheit und untersucht den Verklicker. Seit ein paar Tagen zeigt er nur sehr einseitig in eine Richtung. Es stellt sich heraus, dass das Lager noch in Ordnung ist. Die Fahne ist aber inzwischen zu kurz, als dass sie den Verklicker noch bewegen kann.

12:07 Ablegen zum letzten Schlag nach Enkhuizen. Segeln vor dem Wind im Schmetterling.

12:10 Über Funk wird eine Unwetterwarnung für den frühen Nachmittag herausgegeben. Es ist mit Windstärken bis zu 9 bft. Zu rechnen.

12:30 Der Himmel zieht sich zu

12:45
Dirk zieht sich wetterfest an, Léon geht unter Deck. Andreas macht es Dirk nach und zieht sich Ölzeug an.

12:46
Dirk schließt den Schlauch an und drückt Andreas den Schrubber in die Hand – das Salz muß von Deck.

14:10
Motor an, Segel fallen

14:15
Festmachen an Bb. Der Kreis schließt sich. Wir haben das gleiche Wetter wie bei der Ankunft – kühl und leichter Regen.

15:00
Die ersten Crewmitglieder machen sich auf den Heimweg

15:45 Anke, Friede, Doris, Andreas, Ralf und Heiner machen auf dem Schiff das Licht aus.
 

 

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